Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Bildung ist in Deutschland gesetzlich unter anderem im Grundgesetz (Artikel 3 und Artikel 20), im Hochschulrahmengesetz (§2 Abs. 4), den jeweiligen Landeshochschulgesetzen und Prüfungsordnungen verankert. Auch mit der im Jahr 2009 eingeführten Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-Konvention Artikel 24) wird die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Bildung bekräftigt. Entsprechend dieser Konvention zählen zu den Menschen mit Behinderung diejenigen, die langfristig körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.

Dazu zählen unter anderem Menschen mit:

  • Mobilitätsbeeinträchtigungen
  • Sehbeeinträchtigungen
  • Hörbeeinträchtigungen
  • Sprechbeeinträchtigungen
  • psychischen Erkrankungen (z.B. Depressionen)
  • chronischen Krankheiten (z.B. Rheuma, Morbus Crohn oder Diabetes)
  • Legasthenie und andere Teilleistungsstörungen


Die Themen der Beratung können beispielsweise Organisation des Studienalltags, individuelle Nachteilsausgleiche, sozialrechtliche Besonderheiten und persönliche Aspekte sein.

Für alle Studierenden und Studieninteressierten mit Beeinträchtigungen bietet das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau im Rahmen der Sozialberatung Hilfe und Unterstützung an. Auch Dozenten können sich für Informationen an die Sozialberatungsstelle wenden. Eine Orientierung zu juristischen Fragen und Informationen zu rechtlichen Vorgehensmöglichkeiten können Sie über die Rechtsberatung des Studentenwerks erhalten.

Nützliche Links und weitere Ansprechpartner

Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau arbeitet eng mit der TU Chemnitz und der Westsächsischen Hochschule Zwickau zusammen, um eine umfassende Unterstützung anzubieten. Die Ansprechpartnerin im Studentensekretariat der TU Chemnitz für die Beratung von Studierenden und Studieninteressierten mit Behinderung ist Juliane Wenzel. Für die Studierenden der WH Zwickau gibt es Informationen und Unterstützung durch den Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung Prof. Dr. phil. Martin Grünendahl.

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks bietet umfassende Informationen sowie Beratung zum Studieren mit Behinderung. Wichtige Themen zum Nachlesen bekommt man unter anderem in dem von ihnen veröffentlichten Handbuch "Studium und Behinderung".

Weitere Ansprechpartner und Berater finden Sie beim Studentenrat TU Chemnitz und Studentenrat WH Zwickau.

Ansprechpartnerin in Chemnitz

Frau Lisa Timmermann
Sozialberaterin
Thüringer Weg 3
09126 Chemnitz
Zimmer: 25
Telefon: +49 371 56 28-620
Fax: +49 371 56 28-102
Mobil: +49 172 7094297
E-Mail: sob-chemnitz@swcz.de

Sprechzeiten persönlich:
Di: 09:00 - 12:00 Uhr
Do: 14:00 - 17:00 Uhr

Ansprechpartnerin in Zwickau

Frau Franciska Schwipper
Sozialberaterin
Innere Schneeberger Straße 23
08056 Zwickau
Zimmer: 153
Telefon: +49 375 27 10-125
Fax: +49 375 27 10-121
Mobil: +49 172 7909508
E-Mail: sob-zwickau@swcz.de

Sprechzeiten persönlich:
Di: 12:30 - 15:30 Uhr

Andere Termine gerne nach Vereinbarung!