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Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau ist Dienstleister für die Studierenden der Technischen Universität Chemnitz, der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Dualen Hochschule Sachsen in Glauchau, Breitenbrunn und Plauen. Unser gesetzlicher Auftrag ist die wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und kulturelle Förderung dieser Studierenden.

Wir betreiben Mensen, Cafeterien, Wohnheime und eine eigene Kita, bearbeiten das BAföG und bieten vielfältige kostenfreie Beratungsmöglichkeiten.

Fragen zu unseren Angeboten beantworte ich gern per Anfrage an presse@swcz.de.

Pressesprecherin

Pressemitteilungen

2026

  • Studierende beziehen modernisiertes Wohnheim in Zwickau

    Nach nur 15 Monaten Bauzeit ist die umfassende Modernisierung des Studentenwohnheims in der Inneren Schneeberger Straße 23, Haus 1, weitgehend abgeschlossen. Seit Anfang Oktober stehen dort 287 Wohnplätze in modernen Kleinstapartments und Zweier-WGs zur Verfügung. Die Restarbeiten erfolgen noch bis Anfang 2027.

    Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau hat rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung des 1971 errichteten Gebäudes investiert. Die Finanzierung erfolgt mit Mitteln des Förderprogramms „Junges Wohnen“, Mitteln des Freistaates Sachsen, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Eigenmitteln des Studentenwerkes. Das Wohnheim wurde grundlegend modernisiert und an die heutigen Anforderungen an studentisches Wohnen angepasst.

    Entstanden sind 125 vollmöblierte Kleinstapartments mit jeweils rund 16 Quadratmetern Wohnfläche, zwei barrierefreie Apartments und weitere 160 Wohnplätze in modernen Zweier-Wohngemeinschaften. Die früheren großen Wohngemeinschaften wurden damit durch zeitgemäße Wohnformen ersetzt und zugleich zusätzliche 18 Wohnplätze geschaffen. Die durchschnittliche Monatsmiete liegt bei 367 €, variiert je nach Zimmertyp und Wohnform und liegt damit unter der aktuellen Wohnkostenpauschale im BAföG.

    „Wir haben mit der Modernisierung nicht nur das Gebäude auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Wir schaffen vor allem Wohnraum, der den heutigen Bedürfnissen der Studierenden entspricht. Dass wir nach nur 15 Monaten Bauzeit wieder alle 287 Wohnplätze zur Verfügung stellen können, ist eine besondere Leistung“, sagt Dirk Päßler, Abteilungsleiter Wohnen/Technik beim Studentenwerk Chemnitz-Zwickau. Die kurze Bauzeit war insbesondere durch die enge und verlässliche Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten möglich. Baufirmen, Planer, Architekten und allen voran die Bauleitung haben gemeinsam daran gearbeitet, die Bauphase so kurz wie möglich zu halten. Ein wichtiges Ziel war, den vorübergehenden Wegfall von mehreren hundert studentischen Wohnplätzen auf drei Semester zu begrenzen. „Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen und das gemeinsame Ziel nie aus den Augen verloren: Wir wollten die Einschränkungen für die Studierenden so kurz wie möglich halten und den Standort Zwickau auch beim studentischen Wohnen attraktiv halten“, so Päßler.

    Neben den neuen Grundrissen und der modernen Ausstattung wurde das Gebäude auch brandschutztechnisch umfassend ertüchtigt. Die Brandschutzmaßnahmen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner. Auch das äußere Erscheinungsbild wurden bei der Modernisierung berücksichtigt. Die Balkonanlagen werden mit rankenden Pflanzen begrünt. Dadurch entstehen grüne West- und Ostfassaden, die das Gebäude gestalterisch aufwerten und einen Beitrag zu einem angenehmeren Stadtklima leisten.

    Für das studentische Leben bleibt auch der Studentenclub Null13 Teil des Hauses. Der Club war während der Sanierung vorübergehend umgezogen und wird nach Abschluss der noch laufenden Restarbeiten in seine angestammten Räume zurückkehren.

    Eine offizielle Wohnheimeröffnung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, hierbei erhalten auch interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit das modernisierte Wohnheim zu besichtigen.

    Dieses Vorhaben wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und der Europäischen Union sowie aus dem Förderprogramm „Junges Wohnen“ vom Bund und dem Freistaat Sachsen.

    Ansprechpartner für die Medien:

    Vicky Loske
    Pressesprecherin
    Studentenwerk Chemnitz-Zwickau
    Telefon: 0371 5628-126
    E-Mail: presse@swcz.de
    www.swcz.de

    Über das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau

    Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau bietet den Studierenden in Chemnitz, Zwickau, Glauch¬au, Breitenbrunn und Plauen vielfältige soziale, wirtschaftliche und kul¬turelle Angebote, um sie während ihres Studiums optimal zu unterstützen. Zur Versorgung der Stu¬dierenden und Hoch-schulmitarbeiter mit preiswertem und ausgewogenem Essen betreibt das Studentenwerk Chem-nitz-Zwickau Mensen und Cafeterien, vermietet günstige vollausgestattete Wohnheimzimmer und vollzieht das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Kostenfreie Beratungsangebote erhalten die Studierenden in der sozialen, psychologischen und rechtlichen Beratung. Darüber hinaus betreibt das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau eine eigene Kindertagesstätte und fördert studentische Kultur. Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

2025

  • 14.07.2025

    Studentenwerk Chemnitz-Zwickau investiert 15 Mio Euro in Modernisierung von Zwickauer Studentenwohnheim 

    Dank der Unterstützung des Programms „Junges Wohnen“ wird unser Wohnheim in der Inneren Schneeberger Straße 23, Haus 1, bis zum Wintersemester 2026/27 modern ausgebaut. Ziel ist es, ein baulich und gestalterisch den heutigen Anforderungen entsprechendes Wohnheim für Studierende zu schaffen – mit überwiegend abgeschlossenen Kleinstapartments und Zweier-Wohneinheiten.

    Das ursprünglich 1971 errichtete Gebäude wurde zuletzt im Jahr 1997 saniert und entsprach nicht mehr den baulichen Anforderungen und den Wohnansprüchen der Studierenden. Bis Ende Februar diesen Jahres wurden alle Zimmer leer gezogen. Auch unsere Verwaltung zog Mitte März an den neuen Standort in der Villa Falck in der Äußeren Schneeberger Straße 35. Im An­schluss erfolgte die Entkernung des Hauses, bevor Ende Juni die eigentlichen Bauarbeiten be­ginnen konnten. 

    Um den heutigen Wohnansprüchen gerecht zu werden, war es notwendig die bestehenden Grundrisse anzupassen. Die künftige Wohnform besteht überwiegend aus vollmöblierten Klein­stapartments mit ca. 16 m² Wohnfläche sowie mehreren Zweier-Wohneinheiten. Nach der Mo­dernisierung stehen in diesem Wohnheim 287 Bettplätze, 18 mehr als vor der Modernisierung, zur Verfügung. Besonderes Augenmerk wird auf eine nachhaltige Gestaltung gelegt. Die Balko­nanlagen werden mit rankenden Pflanzen begrünt, wodurch eine grüne West- und Ostfassade entsteht – ein echtes Highlight für Stadtbild und Klima. Ziel ist es, ein modernes, energieeffizien­tes und lebenswertes Wohnumfeld für Studierende zu schaffen.

    Auch gemeinschaftliche Aspekte kommen nicht zu kurz. Der Studentenclub Null13, der während der Sanierung vorübergehend umgezogen ist, wird nach Abschluss der Arbeiten wieder in seine angestammten Räume zurückkehren.

    Die Wiedereröffnung des rundum modernisierten Wohnheims ist für das Wintersemester 2026/27 vorgesehen. In diese Modernisierungsmaßnahme investiert das Studentenwerk Chem­nitz-Zwickau rund 15 Mio Euro. Davon stammen 10 Mio Euro aus dem Förderprogramm „Junges Wohnen“ vom Bund und dem Freistaat Sachsen. Das Sonderprogramm fördert im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus die Schaffung und Modernisierung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende und Auszubildende.

  • 26.06.2025

    Gemeinsame Pressemitteilung der sächsischen Studentenwerke

    Haushaltsbeschluss des Sächsischen Landtags: Zusätzliche Mittel für Studentenwerke mildern Finanzierungslücke

    Chemnitz/Dresden/Leipzig/Freiberg, 26. Juni 2025. Im Zuge der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2025/2026 durch den Sächsischen Landtag stehen den sächsischen Studentenwerken zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von jährlich fünf Millionen EURO zur Verfügung. Die sächsischen Studentenwerke begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich und danken allen demokratischen Fraktionen für ihre parteiübergreifende Unterstützung.

    Für die sächsischen Studentenwerke insgesamt ist dies eine extrem wichtige und positive Entwicklung. Die Geschäftsführerin des Studentenwerk Chemnitz-Zwickau und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Studentenwerke Anja Schönherr sagt dazu:

    „Wir sind sehr erleichtert über die heute mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 beschlossenen Zuschüsse, welche nun höher als zunächst im Regierungsentwurf vorgesehen ausfallen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen die Studierenden uns als zuverlässige Partner,“ so Anja Schönherr, Sprecherin der sächsischen Studentenwerke. „Mit unseren umfangreichen Angeboten an preiswertem Wohnraum, günstiger Verpflegung, Kinderbetreuung, Studienfinanzierung und psychosozialer Beratung ermöglichen wir den Zugang zu akademischer Bildung unabhängig von Herkunft und finanzieller Situation des Elternhauses. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, dass wir diese Leistungen aufrechterhalten und die sächsischen Studierenden auch zukünftig vielfältig unterstützen können - den Abgeordneten des sächsischen Landtages, dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur, und nicht zuletzt auch den Studierenden selbst, die – getragen durch die KSS und die lokalen Studierendenvertretungen - engagiert für die sächsischen Studentenwerke eingetreten sind.“

    Die nun beschlossenen zusätzlichen Mittel leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der Finanzierungslücke, die infolge stark gestiegener Personal-, Energie- und Sachkosten in den vergangenen Jahren entstanden ist. 

    Der ursprünglich geplante Doppelhaushalt sah zwar eine Erhöhung des Landeszuschusses für den laufenden Betrieb von 12,85 Mio. Euro auf 13,5 Mio. Euro für alle Studentenwerke vor, blieb damit aber deutlich unter den Kostensteigerungen der letzten Jahre. Gleichzeitig wurden über die Bund-Land-Fördermittel Junges Wohnen hinaus keinerlei Mittel für neue Investitionen bereitgestellt. Die erheblichen Investbedarfe wären auch nicht durch das Bundesprogramm Junges Wohnen gedeckt worden. Dieses Programm ist wichtig und leistet einen Beitrag zur Stabilisierung der Wohnplatzkapazitäten, deckt die Bedarfe aber nicht komplett. Für die Sanierungsbedarfe in den Mensen steht dieses Programm gar nicht zur Verfügung. Damit standen die sächsischen Studentenwerke vor unlösbaren Aufgaben.

    Insbesondere in Dresden stand die soziale Infrastruktur für Studierende auf der Kippe. Bereits im März hatte das Studentenwerk Dresden auf die daraus resultierenden Risiken für zentrale Leistungsbereiche hingewiesen – insbesondere in der Hochschulgastronomie, der sozialen Wohnraumversorgung sowie bei der Beratung. Eine Einschränkung oder gar Schließung wichtiger Angebote war nicht mehr ausgeschlossen.

    Um das bestehende Dienstleistungsangebot zumindest kurzfristig abzusichern, wurden in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit den Studierendenvertretungen geführt. In der Verwaltungsratssitzung vom 8. Mai 2025 wurde daraufhin eine befristete Erhöhung des Semesterbeitrags um 15 Euro beschlossen – insbesondere zur Deckung des gestiegenen Bedarfs in der psychosozialen Beratung und der Sozialberatung sowie zur Stabilisierung des Defizits in der Hochschulgastronomie. Damit stieg in Dresden der halbjährlich fällige Semesterbeitrag für das Studentenwerk auf einen Wert von 112,73€.

    „Die Haushaltsentscheidung ist ein wichtiges Signal für die soziale Infrastruktur an den Hochschulstandorten. Wir danken den Fraktionen, die sich für eine Mittelerhöhung eingesetzt und dieser zugestimmt haben. Parteiübergreifend wurde damit gezeigt, dass die Belange der Studierenden ernst genommen und unterstützt werden“, erklärt Michael Rollberg, Geschäftsführer des Studentenwerks Dresden. „Auch wenn die Verteilung der zusätzlichen Mittel noch offen ist und das Defizit durch die zusätzlichen Mittel auch nicht vollständig gedeckt werden kann, gibt uns dieser finanzielle Schritt wichtige Stabilität für die kommenden Monate“, so Rollberg weiter. „Er schafft den Rahmen, akute Einschnitte abzuwenden und begonnene Maßnahmen zur Sicherung unseres Angebots fortzuführen.“