Aktuelles zur Corona-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Situation entfallen die persönlichen Sprechzeiten vollständig. Die telefonischen Sprechzeiten sind ebenfalls außer Kraft gesetzt.

Eine telefonische Erreichbarkeit der Abteilung ist gegenwärtig jeden:

Montag von 9:00 bis 11:00 Uhr,
Dienstag von 13:00 bis 15:00 Uhr und
Donnerstag von 9:00 bis 11:00 sowie von 13:00 bis 17:00 Uhr


gewährleistet.

Außerdem haben Sie jederzeit die Möglichkeit per E-Mail Kontakt zu Ihrem Sachbearbeiter aufzunehmen.

  • 09.10.2020: Neue BAföG-Formulare

    Vor kurzem sind die neuen BAföG-Formblätter erschienen und werden zum Beginn des Wintersemesters 2020/2021 eingesetzt. Die zwei wesentlichen Änderungen der neuen

    Anträge sind:

    • eine farblich markierte Ausfüllhilfe, die Ihnen anzeigt, welche Frageblöcke von Ihnen selbst, welche von Ihrer Hochschule und welche von Ihren Eltern, Eheleuten oder Lebenspartnern ausgefüllt werden müssen
    • eine Spalte am rechten Rand mit Erläuterungen und Hinweisen zur jeweiligen Antragspassage

    Diese Neuerungen finden Sie im Erklärungsvideo zu den neuen BAföG-Formblättern erläutert.

  • 18.09.2020: Jetzt BAföG beantragen!

    Zum Wintersemester 2020/2021 gibt es einige Verbesserungen beim BAföG. Die Bedarfssätze steigen um 2 Prozent, die Freibeträge für das Einkommen der Eltern steigen um 3 Prozent. Der Förderungshöchstsatz wird somit auf 861 Euro erhöht. Außerdem kann man nun mehr Vermögen haben, ohne dass es Auswirkungen auf den Förderungsbetrag hat, nämlich 8.200 Euro anstatt bisher nur 7.500 Euro. Die Kinderbetreuungszuschläge steigen von 140 auf 150 Euro.

    Außerdem sind die BAföG-Antragsformulare neu und übersichtlicher gestaltet. Die Formulare können auf der Homepage des Bundesbildungsministeriums (BMBF) heruntergeladen werden.

    Wir empfehlen gerade den Erstsemestern, den BAföG-Antrag schnellstmöglich, spätestens jedoch zum offiziellen Beginn des Wintersemesters 2020/2021 im September (WHZ) bzw. Oktober (TU Chemnitz) zu stellen und damit nicht bis zum Beginn der Vorlesungszeit zu warten. Auch wenn der Beginn der Vorlesungszeit wegen der Corona-Pandemie für dieses Wintersemester nach hinten verschoben wurde, beginnt das Semester aber offiziell schon am 1. September bzw. 1. Oktober. Studierende würden auf die Förderung verzichten, wenn sie den Antrag erst zum Beginn der Vorlesungen im Oktober bzw. November stellen.

    Auch für Studierende, deren Familien durch Corona in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, könnte es sich durchaus lohnen, Kontakt mit dem BAföG-Amt aufzunehmen. Unter bestimmten Bedingungen kann es sinnvoll sein, einen BAföG-Antrag oder einen Aktualisierungsantrag zu stellen, nämlich dann, wenn zum Beispiel die Eltern über einen längeren Zeitraum erhebliche Einkommenseinbußen zu verzeichnen haben, beispielsweise aufgrund von monatelanger Kurzarbeit oder aufgrund von Arbeitslosigkeit.

    Viele Studierende wissen gar nicht, dass sie eine BAföG-Förderung erhalten können. Sie sollten sich auf jeden Fall von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BAföG-Amt beraten lassen. Persönliche Sprechzeiten gibt es derzeit Corona-bedingt zwar noch nicht, wir sind aber natürlich telefonisch oder per E-Mail zu erreichen.

    Ihre Abteilung Studienfinanzierung

  • 18.09.2020: Besondere Regelungen für die Förderung von Auslandsaufenthalten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

    Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden voraussichtlich noch längere Zeit anhalten. Dies kann auch direkten Einfluss auf die Bearbeitung und Bewilligung der Förderungsanträge für einen Auslandsaufenthalt haben. Wir bitten deshalb folgendes zu beachten.

    Die Förderung eines Auslandsaufenthaltes setzt trotz der aktuell schwierigen Reisesituation grundsätzlich weiterhin die tatsächliche Anwesenheit im Zielland voraus. Sollte jedoch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für das Zielland bestehen oder wenn die Einreise ins Zielland nicht möglich ist, kann Ausbildungsförderung ausnahmsweise auch dann geleistet werden, wenn die gewählte Ausbildung vorübergehend ausschließlich komplett online angeboten wird. Dann kann die Ausbildung auch von Deutschland aus als Online-Studium betrieben werden.

    Stellt die ausländische Hochschule im Laufe des Semesters von einem kompletten Online-Studium auf Präsenzveranstaltungen um, muss grundsätzlich auch ins Zielland gereist werden, damit weiterhin ein Anspruch auf Förderung besteht. Ebenso besteht eine Verpflichtung, die Umstellung von einem Online-Angebot auf ein Präsenz-Angebot dem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung mitzuteilen.

    Muss ein im Zielland betriebenes Studium coronabedingt vorzeitig beendet werden, kann in der Regel nach Deutschland zurückgekehrt werden, ohne dass der Förderungsanspruch erlischt. Die Auslandsförderung ist jedoch an die Bedingung der Teilnahme an Online-Kursen geknüpft, sofern die ausländische Hochschule derartige Kurse anbietet. Ist die Fortführung der Ausbildung aus Deutschland mangels Online-Kursen nicht möglich, wird trotzdem bis zum Ende des Bewilligungszeitraums mit Auslands-BAföG weiter gefördert. Nur wenn bei einem bestehenden Angebot von Online-Kursen diese nicht wahrgenommen würden, wäre es als förderungsschädlicher Ausbildungsabbruch/Unterbrechung zu werten und die Zahlungen wären einzustellen.

    Werden die Reisebeschränkungen später wieder aufgehoben und werden die Ausbildungsinhalte auch wieder in Präsenzveranstaltungen angeboten, muss die Ausbildung grundsätzlich auch wieder vor Ort im Zielland betreiben werden, wenn der Anspruch auf Auslands-BAföG fortbestehen soll.

    Auslandszuschläge für Reisekosten und Auslandskrankenversicherung werden nur dann berücksichtigt, wenn tatsächlich ins Zielland ausgereist wird bzw. solange man sich tatsächlich im Ausland aufhält.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des BMBF.

  • 01.09.2020: Es gibt wieder mehr BAföG!

    Auch zum Wintersemester 2020/2021 greift das beschlossene BAföG-Änderungsgesetz. Das heißt: wer bisher keine oder nur wenig BAföG-Förderung erhalten hat, könnte aufgrund der Anhebungen BAföG bzw. mehr BAföG erhalten!

    Der BaföG-Bedarfssatz wird um 2 % und die Freibeträge werden um 3 % angehoben. Der Grundbedarf erhöht sich von 419 € auf 427 €. Der Bedarf für die Unterkunft für bei den Eltern wohnende Studierende erhöht sich von 54 € auf 55 €. Der Regelbedarf erhöht sich damit für außerhalb des Elternhauses Wohnende von 744 € auf 752 €, für bei den Eltern Wohnende von 474 € auf 483 €. Die BAföG-Einkommensfreibeträge für Eltern, Ehegatten bzw. Lebenspartner, Geschwisterkinder und sonstige Unterhaltsberechtigte steigen um 3 %. Der Freibetrag für das Vermögen des Auszubildenden selbst steigt von 7.500 € auf 8.200 €.

    Außerdem sollen Studierende mit Kind besser unterstützt werden. Dazu wird der BaföG-Kinderbetreuungszuschlag von 140 auf 150 € erhöht.

    Natürlich bleiben die 450-Euro-Minijobs weiterhin anrechnungsfrei auf das Bafög.

    Weitere Informationen zu den BAföG-Änderungen finden Sie beim Deutschen Studentenwerk oder selbstverständlich auch auf unserer Seite Finanzen.

    Gern können Sie auch den BAföG-Rechner des Studentenwerks Göttingen rechnen lassen.

  • 16.06.2020: Beantragung Überbrückungshilfe möglich

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100
    Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

    Online-Beantragung hier: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

    Achtung: Die Überbrückungshilfe kann ab 16. Juni 2020, 12 Uhr mittags, online beantragt werden. Aus technischen Gründen können wir die Anträge aber erst ab 25. Juni 2020 bearbeiten, prüfen, und Auszahlungen veranlassen. Bitte haben Sie Verständnis und sehen Sie bis dann von Nachfragen bei uns ab, danke!
    Die wichtigsten Fragen zur Überbrückungshilfe finden Sie unter: Überbrückungshilfe für Studierende

    BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
    Telefon: 0800 26 23 003
    E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

  • 26.05.2020: Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020 auf die Regelstudienzeit – Auswirkungen auf den Förderungsanspruch nach dem BAföG

    In seinem 6. Offenen Brief zum Coronavirus vom 17. April 2020 hat der Rektor der TU Chemnitz mitgeteilt, dass sich das Rektorat darauf verständigt hat, das Sommersemester 2020 gemäß § 20 Abs. 5 SächsHSFG für alle Studierenden nicht auf die Regelstudienzeit anzurechnen.

    Gemäß des Beschlusses des Senats der WHZ vom 13. Mai 2020 besteht ebenfalls für alle im Sommersemester 2020 immatrikulierten und nicht beurlaubten Studierenden der WHZ die Möglichkeit, aufgrund des aktuell eingeschränkten Studienbetriebs, zu beantragen, dass die Studienzeit von einem Semester nicht auf die Regelstudienzeit ihres betreffenden Studienganges angerechnet wird.

    Insbesondere hinsichtlich der förderungsrechtlichen Auswirkungen erreichen uns seitdem viele Anfragen. Deshalb möchte wir hier einige grundlegende Aspekte klarstellen.

    Die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020 auf die Regelstudienzeit hat grundsätzlich keine unmittelbare förderungsrechtliche Auswirkung. Es bleibt dabei, dass die Förderungshöchstdauer der Regelstudienzeit entspricht. Und hier ist ausschließlich die Studienzeit lt. Prüfungsordnung gemeint, in der ein berufsqualifizierender Abschluss erworben werden kann. Und das sind nach wie vor z.B. regelmäßig 6 Fachsemester im Bachelor und 4 Fachsemester im Master.

    Das Sommersemester 2020 wird also – trotz Nichtanrechnung - als reguläres Studiensemester gewertet und damit auch gezählt. Lassen Sie sich nicht beurlauben, besteht also weiterhin der volle Anspruch auf Ausbildungsförderung. Das zuständige Bundesministerium hat dazu eindeutig verfügt, dass die Studierenden durch die Folgen der Corona-Pandemie keine Nachteile erleiden sollen.

    Dies bedeutet aber auch, dass das Sommersemester 2020 als ganz normales Fachsemester zu zählen ist. Wer sich also im Sommersemester in seinem 6. Studiensemester Bachelor befindet, hat mit Ablauf des Sommersemesters seine Förderungshöchstdauer erreicht. Und das erfolgt unabhängig davon, ob hochschulrechtlich eventuell eine Rückstufung erfolgte.

    Das Sommersemester 2020 wird z.B. bei der Bemessung der Förderungshöchstdauer ganz normal mitgezählt. Eine pauschale Verlängerung der Förderungshöchstdauer oder auch eine automatische Verschiebung des Vorlagezeitpunktes der Leistungsbescheinigung bedeutet dies also leider nicht. Oder anders gesagt. Für die Studierenden, die ohne Pandemie mit Ablauf des Sommersemesters 2020 Ihre Förderungshöchstdauer erreicht hätten, ändert sich allein durch die Nichtanrechnung des Sommersemesters auf die Regelstudienzeit erst einmal nichts.

    Allerdings stellen unvermeidbare pandemiebedingte Ausbildungsunterbrechungen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des § 15 Abs. 3 Nr. 1 BAföG dar. Verlängert sich also pandemiebedingt die tatsächliche Studien- und somit Förderzeit über die Förderungshöchstdauer hinaus, ist eine Weiterförderung über den Verlängerungstatbestand nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 BAföG möglich. Das Vorliegen der Voraussetzungen ist in einem gesonderten Antragsverfahren zu belegen. (Antrag Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus)

    Das Gleiche gilt hinsichtlich des Vorlagezeitpunktes der Leistungsbescheinigung. Auch hier kann in einem gesonderten Antragsverfahren der Vorlagezeitpunkt der Leistungsbescheinigung um eine bestimmte Zeit verschoben werden, wenn die erforderlichen Leistungen für die Ausstellung eines positiven Leistungsnachweises aufgrund der Corona-Pandemie nicht erbracht werden konnten.

    Nochmals kurz zusammengefasst: Die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020 auf die Regelstudienzeit führt zu keiner pauschalen und automatischen Verlängerung der Förderungszeit. Wer aber belegen kann, dass durch die Corona-Pandemie die erforderlichen Studienleistungen nicht zeitgerecht erbracht werden konnten, erhält auch entsprechend länger Förderung. Dazu sind lediglich die entsprechenden Anträge zu stellen und die pandemiebedingten Studienverzögerungen auf geeignete Art und Weise zu belegen.

    Bei Fragen und Unklarheiten zu dieser Problematik empfehlen wir telefonisch oder per Email Rücksprache mit unserem Amt für Ausbildungsförderung zu halten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Ausbildungsförderung sind gegenwärtig von Montag bis Donnerstag zwischen 9:00 und 11:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr telefonisch erreichbar.

  • 17.04.2020: BAföG in der Pandemiezeit

    Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau unterstützt Studierende in finanziellen Schwierigkeiten.

    Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat sich für viele Studierende und deren Eltern die Einkommenssituation deutlich verschlechtert – sei es wegen eines Jobverlusts oder Kurzarbeit. Ein Antrag auf BAföG kann diese finanziellen Schwierigkeiten abmildern. Etwa Dreiviertel der Studierenden haben bisher kein BAföG in Anspruch genommen, weil sie zum Beispiel das Studium mit einem Nebenjob selbst finanzierten oder das Einkommen der Eltern hoch genug für den vollständigen Ausbildungsunterhalt war. Um auf die nun eingetretenen Veränderungen im gesellschaftlichen Alltag reagieren zu können, bietet das BAföG neue Möglichkeiten.

    Wenn die Eltern weniger oder keinen Unterhalt mehr leisten können, empfiehlt es sich, einen Aktualisierungsantrag zu stellen. Dies ist unabhängig davon, ob die Studierenden vorher schon BAföG erhalten haben oder nicht. Die Berechnung der Förderung basiert dann auf der Grundlage des aktuellen Einkommens der Eltern und nicht mehr, wie bisher, auf dem des vorletzten Kalenderjahres. Damit steigen die Chancen auf eine finanzielle Unterstützung für die Studierenden erheblich.

    Darüber hinaus plant die Bundesregierung für die Studierenden, die bei einer Tätigkeit zur Pandemiebekämpfung Einkünfte erzielen, kurzfristig Sonderregelungen im BAföG zur bisherigen Anrechnung solcher Einnahmen zu schaffen.

    Wir empfehlen bei Fragen und Unklarheiten zur Antragstellung telefonisch oder per Email Rücksprache mit unserem Amt für Ausbildungsförderung zu halten. Die telefonischen Sprechzeiten wurden dafür außer Kraft gesetzt und eine telefonische Erreichbarkeit ist gegenwärtig von Montag bis Donnerstag zwischen 9:00 und 11:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr möglich.

    Bei Nutzung des Antragsassistenten für BAföG-Anträge für den Freistaat Sachsen wird eine zügige Bearbeitung erreicht. Sie haben die Wahl, den Antrag bei entsprechenden technischen Voraussetzungen elektronisch zu übermitteln oder eine PDF-Datei des Antrags zu erstellen, die dann unterschrieben auf dem Postweg eingereicht werden kann. Das Verfahren bietet eine automatische Prüfung auf Vollständigkeit und Plausibilität der Angaben. Auch ist eine Checkliste zu notwendigen Unterlagen verfügbar. Dadurch können die Anträge schnell bearbeitet werden und eine baldige Auszahlung ist möglich.

    Trotz der derzeit notwendigen Aufhebung persönlicher Sprechzeiten erfolgt auch jetzt eine uneingeschränkte Bearbeitung der eingehenden Anträge auf BAföG – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Ausbildungsförderung sind weiterhin für die Studierenden da.

    Zusätzliche Informationen der Bundesregierung zu Corona und BAföG:

  • 27.03.2020: Studieren in der Pandemie - FAQ des DSW

    Berlin, 27. März 2020. Hat die Coronakrise Auswirkungen auf mein BAföG? Müssen mich meine Eltern weiterhin finanziell unterstützen, auch wenn sie Kurzarbeitergeld erhalten oder ihren Job verloren haben? Mein Nebenjob ist weggebrochen, was nun? Was ist mit meinen Mitbewohnerinnen, wenn ich meinen Mietvertrag in der WG kündige?

    Das Deutsche Studentenwerk (DSW) beantwortet auf seiner Website die derzeit drängendsten und wichtigsten Fragen der Studierenden zur Studienfinanzierung, zum BAföG und zur Miete.

    www.studentenwerke.de/de/content/corona-faqs-der-studenten-und

  • 25.03.2020: Weniger Elternunterhalt, Nebenjob weg? BAföG-Antrag stellen!

    Durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen kann sich auch die finanzielle Lage für Studierende schnell verschlechtern. Eigene Jobs fallen weg. Eltern können unter Umständen wegen Jobverlusts oder Kurzarbeit weniger oder gar keinen Unterhalt mehr leisten.

    Es könnte sich also nunmehr für Sie lohnen, einen BAföG-Antrag zu stellen, auch wenn Sie bisher kein BAföG bekommen haben. Wer bisher aufgrund der geringen Aussichten auf BAföG-Förderung von der Stellung eines Antrags abgesehen hat, könnte bei geänderten Einkommensverhältnissen der Eltern nunmehr einen Förderungsanspruch haben. Aber auch wenn Sie Ihre Vollzeitausbildung bisher aus eigenem Einkommen finanzieren und Ihr Arbeitsplatz nun wegfällt, können Sie den Förderungsanspruch auf Leistungen nach dem BAföG prüfen lassen.

    Aber auch diejenigen, die laufend einen Bewilligungszeitraum haben und noch nicht den Höchstbetrag an Förderung erhalten, können mit einem Antrag auf Aktualisierung prüfen lassen, ob aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Situation der Eltern ein höherer Förderungsanspruch entsteht. Im Falle einer Aktualisierung wird das aktuell niedrigere Einkommen der Eltern zugrunde gelegt, und nicht mehr das des vorletzten Kalenderjahrs. Die Chancen, mehr BAföG zu bekommen, steigen erheblich. Grundlage der Berechnung sind jedoch alle am Bewilligungszeitraum beteiligten Kalenderjahreseinkommen, also ggf. auch 2019 oder 2021.

    Können Ihre Eltern Ihnen den im Bewilligungsbescheid ausgewiesenen Unterhaltsbeitrag durch eine Einkommensminderung nicht mehr leisten und ist deshalb Ihre Ausbildung gefährdet, haben Sie die Möglichkeit, einen Antrag auf Vorausleistung nach § 36 BAföG zu stellen.

    Wir empfehlen bei Unklarheiten zur Antragstellung telefonisch Rücksprache mit unserem Amt für Ausbildungsförderung zu halten.

    Wichtige Infos für Sie:

    - Allgemeine Infos zur Antragstellung

    - Antragsassistent für Online-Anträge

    - Infos speziell zum Aktualisierungsantrag

    - Informationen der Bundesregierung zu Corona und BAföG:

    https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

    https://www.bmbf.de/de/planungssicherheit-fuer-bafoeg-gefoerderte-bei-sozialem-engagement-11201.html

  • 18.03.2020: Weiterzahlung von BAföG bei späterem Semesterbeginn wegen pandemiebedingten Schließungen von Ausbildungsstätten

    Aufgrund der aktuellen Situation hat das zuständige Bundesministerium per Erlass verfügt, dass Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem BAföG angewiesen sind, keine finanziellen Nachteile erleiden sollen, wenn ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID-19-Pandemie geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird.

    Alle bereits bewilligten Leistungen werden weiter gewährt, auch wenn Schulen geschlossen werden oder wenn der Beginn des Sommersemesters 2020 verschoben wird. Dies soll in der aktuellen Ausnahmesituation Klarheit und Planungssicherheit schaffen.

    Das Gleiche gilt auch bei der Förderung von Ausbildungen im Ausland, wenn dort Ausbildungsstätten geschlossen werden oder wenn die Ausbildung im Ausland wegen Einreisebeschränkungen nicht rechtzeitig aufgenommen werden kann. Auch Studienanfänger, die zum Sommersemester 2020 erstmals BAföG beziehen, erhalten ihre Leistungen wie vorgesehen bereits ab dem Zeitpunkt, an dem die Vorlesungen jeweils regulär beginnen sollten.

    BAföG-Geförderten wird also bei Schließungen von Schulen und Hochschulen oder Einreisesperren in andere Staaten ihre Ausbildungsförderung (weiter)gezahlt.

    Betroffenen, die ein Auslandsstudium oder Auslandspraktikum abbrechen müssen, raten wir dringend, nicht nur dem zuständigen Auslandsamt den Abbruch mitzuteilen, sondern auch zeitnah mit dem zuständigen Förderungsamt im Inland in Kontakt zu treten, da in der Regel ab dem Folgemonat des Abbruchs ein (Weiter)Förderungsantrag im Inland zu stellen ist.

Finanzen: BAföG, Stipendium und Co.

Nächste BAföG-Anhebung ab Wintersemester 2020/21

Zum Wintersemester 2020/2021 greift die nächste Stufe des BAföG-Änderungsgesetzes. Das heißt, wer bisher keine oder nur wenig BAföG-Förderung erhalten hat, könnte aufgrund der Anhebungen BAföG bzw. mehr BAföG erhalten.

Was erhöht sich?

  • Der BAföG-Bedarfssatz wird um 2 % und die Freibeträge werden um 3 % angehoben.
  • Der Grundbedarf erhöht sich von 419 € auf 427 €.
  • Der Bedarf für die Unterkunft für bei den Eltern wohnende Studierende erhöht sich von 54 € auf 55 €. Der Regelbedarf erhöht sich damit für außerhalb des Elternhauses Wohnende von 744 € auf 752 €, für bei den Eltern Wohnende von 474 € auf 483 €.
  • Die BAföG-Einkommensfreibeträge für Eltern, Ehegatten bzw. Lebenspartner, Geschwisterkinder und sonstige Unterhaltsberechtigte steigen um 3 %.
  • Der Freibetrag für das Vermögen des Auszubildenden selbst steigt von 7.500 € auf 8.200 €.
  • Der BAföG-Kinderbetreuungszuschlag erhöht sich von 140 € auf 150 €, um Studierende mit Kind besser zu unterstützen

 

Lassen Sie sich gern in unseren BAföG-Ämtern in Chemnitz und Zwickau individuell beraten.

 

BAföG

Je nach Hochschulort, Studiengang und persönlichen Bedürfnissen variieren die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten von Studierenden stark. Monatlich fallen für Miete und Nebenkosten, Lernmittel, Kleidung, Versicherungen, Ernährung und individuelle Bedarfe Ausgaben an.

Wenn Sie die finanziellen Mittel nicht selbst oder mit Hilfe der Eltern aufbringen können, haben Sie die Möglichkeit, Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, besser bekannt als "BAföG" zu beantragen. Auf BAföG besteht ein Rechtsanspruch nach Maßgabe des Gesetzes, wenn dem Auszubildenden die Mittel anderweitig nicht zu Verfügung stehen. BAföG ist die günstigste Form, ein Studium zu finanzieren, denn innerhalb der Regelstudienzeit wird es zur Hälfte als unverzinsliches Darlehen gewährt, die andere Hälfte gibt es als Zuschuss. Außerdem müssen max. 10.010 Euro zurückgezahlt werden. Den Rest gibt es geschenkt!

Wer sich nicht sicher ist, ob er einen Anspruch hat, sollte in jedem Fall einen Antrag stellen!

Weitere Finanzierungsquellen

Möglichkeiten für ein regelmäßiges Einkommen bieten zum Beispiel Nebenjobs, Stipendien oder auch Kredite. Auch ein Studentenwerksdarlehen kann Ihnen helfen, eine unverschuldete finanzielle Notlage zu überbrücken. In Ausnahmefällen kann für Studierende ein Antrag auf Sozialleistungen, wie Wohngeld und Arbeitslosengeld II in Frage kommen.

Gern beraten wir Sie hierzu persönlich.

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Wenden Sie sich gern an unsere Sozialberaterinnen in Chemnitz und Zwickau.